Informationen zur Heilhypnose

Hypnose ist in England und Amerika bereits seit 1957/58 ein medizinisch anerkanntes Verfahren, sie wird von den meisten europäischen Ärztegesellschaften offiziell anerkannt. Seit 2006 gilt die Hypnotherapie als wissenschaftliche Psychotherapiemethode auch in Deutschland. Klinische bzw. Heilhypnose hat nichts mit dem zu tun, was man landläufig unter Showhypnose kennt oder erlebt. Hier wird auf  Überrumpelung gesetzt.In den Praxen der Hypnotherapeuten geht es um etwas anderes: Gefördert werden Trancezustände, die auch Dämmerzustände sind und die jeder im Alltag, wie kurz vor dem Einschlafen, bei einer intensiven Beschäftigung, beim selbstvergessenen Tanzen oder bei stark gerichteter Aufmerksamkeit (z.B. dem Hobby) erlebt. Ein Bewusstseinszustand, der weder Schlaf noch Wachheit ist, es aber dem Patienten ermöglicht, ins Unbewusste vorzudringen und hier Lösungswege zu finden, Entwicklung und Heilung zu fördern oder unerwünschte Gewohnheiten abzustellen.
Hypnose ist kein Schlaf, man vergisst also nichts, kann nicht gegen seinen Willen manipuliert werden und verliert die Kontrolle nicht. Seriöse Hypnotherapie wird psychotherapeutisch begleitet und aktiviert Selbstheilungskräfte beim Patienten.

In einer ersten Sitzung werden Fragen beantwortet und mit dem Vorurteil aufgeräumt, es gäbe nur wenige Menschen, die hypnotisierbar sind. Fast jeder ist es, wenn er den Wunsch dazu hat und sich darauf einlässt. Das setzt natürlich Vertrauen zum Therapeuten voraus, auch deshalb gibt es bei mir eine intensive Vorbesprechung und eine „Leerhypnose“ ohne therapeutischen Effekt, damit Sie die Wirkung zunächst erleben, sozusagen testen können. Zudem muss vorab geklärt worden sein, ob Beschwerden (z.B. Schmerzen) körperliche Ursachen haben und von einem Arzt behandelt werden müssen. Wer zu niedrigen Blutdruck hat, unter Epilepsie, unter Schizopherie oder schwerer Depression leidet, sollte vor hypnotherapeutischen Verfahren seinen Arzt konsultieren, ob Hypnose nicht kontraindiziert ist.

Hypnose ist wissenschaftlich evaluiert und hat sich als wirksam erwiesen bei:
Ängsten, Lernstress (z.B. vor Prüfungen), Süchten, Schmerzen, Stottern, Erröten, Übergewicht, Stress, depressiver Verstimmung, Selbstwertproblemen, psychosomatischen Beschwerden und bei der Raucherentwöhnung

Werde ich Geheimnisse ausplaudern?
Sie behalten die Kontrolle und sagen nichts, was Sie nicht wollen. Man kann in Hypnose auch lügen. Deshalb ist Hynose z.B. bei Gericht gar nicht als Beweismittel zugelassen.

Kann es sein, dass ich aus der Hypnose nicht mehr erwache?
Dies gehört ins Reich der Legenden. Hypnose gibt es seit Jahrhunderten. Nie ist ein einziger Fall dokumentiert, wo der Patient nicht wieder aus der Trance zurückgekehrt wäre. Es ist leichter, die Hypnose selbst zu beenden, als in Trance zu bleiben.

Bin ich willenlos?
Nein. Hypnose setzt aktive Beteiligung und Einverständnis voraus. Nur wer hypnotisiert werden möchte, kann hypnotisiert werden. Die Hypnose ist auch kein Zustand der Willenlosigkeit, sondern etwas, bei dem man mitmacht und selbst bestimmt. Alles, was der Hypnotiseur sagt, wird verstanden und kann darauf geprüft werden, ob es stimmig und annehmbar ist. Sie verstehen alles und können sich überlegen: „Das, was er gerade sagt klingt gut. Ich lasse mich darauf ein. Diese Suggestion gefällt mir, sie nützt mir, ich mache da mit.“ Oder Sie lassen es.

Erhalte ich Zugang zu meinem Unbewussten?
Ja. Das macht die Hypnose zu einem anerkannten Therapieverfahren. Ich begleite Sie dabei fachgerecht, führe die Hypnose, Erkenntnisse jedoch gewinnen Sie selbst allein. Das wirkt stärkend, hilft den gesuchten Weg zu finden oder die noch unentdeckte Lösung zu sehen.

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